Autor: Sportklub Jenbach

SK Jenbach unterstützt Initiative „Kinder brauchen Sport“

Die Corona-Pandemie hält die Welt seit nunmehr einem Jahr in Atem, wir alle haben nach wie vor mit den Auswirkungen der wohl größten Krise seit Jahrzehnten zu kämpfen. Im Zuge dieser Ausnahmesituation ist seit bereits vier Monaten auch kein geregeltes Vereinstraining für Mannschaftssportarten möglich.

Der SK Jenbach unterstützt die Initiative „Kinder brauchen Sport“, welche sich für einen kontrollierten und den Rahmenbedingungen entsprechend angepassten Restart des Fußballsports einsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass Kinder und Jugendliche den Vereinssport mehr denn je brauchen, um ihre physische und auch psychische Gesundheit aufrechterhalten zu können.


Es lassen sich seit Wochen vor allem zwei wesentliche Entwicklungen feststellen: Viele Kinder und Jugendliche bleiben komplett zu Hause und nutzen in erster Linie Fernsehen/Computer/Konsolen für ihre Tagesgestaltung. Dies kann auf Dauer nicht die Lösung sein. Andererseits treffen sich Kinder/Jugendliche in größeren Gruppen im öffentlichen Raum, um dort Zeit zu verbringen – unter anderem mit der Ausübung von Kontaktsportarten.

Beide dieser Phänomene sind gut nachvollziehbar, die sozialen Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche sind in verschiedensten Studien einsehbar. Der SK Jenbach steht dafür ein, dass den Heranwachsenden in sportlicher Hinsicht wieder eine Perspektive geboten wird und sie in gewohntem Umfeld wieder ihrem Hobby – dem Fußballsport – nachgehen können. Zudem ermöglicht die Ausübung des Sports im Vereinsrahmen die Einhaltung eines umfangreichen Covid-Präventionskonzepts, welches der SK Jenbach bereits in der Phase von Mai bis Oktober sehr erfolgreich umgesetzt hat.

Holen wir die Kinder und Jugendlichen wieder zurück auf den Fußballplatz – denn Kinder brauchen den Sport!

Transferupdate Reserve

Im Gegensatz zur Jenbacher Kampfmannschaft – wir haben bereits berichtet – tat sich in der abgelaufenen Transferperiode bei der Jenbacher Reservemannschaft einiges.

Bereits im Verlauf des Herbstes vergrößerte sich der Jenbacher Reservekader beträchtlich, viele damals vereinslose Spieler – durchaus auch mit Jenbacher Vergangenheit – schlossen sich der Mannschaft von Daniel und Christoph Deutsch an. Auch erste sportliche Erfolge stellten sich im Laufe der Hinrunde ein, was das Team in der Kombination mit der hohen Spieleranzahl und damit einhergehend tollen Trainingsbeteiligung weiter attraktiv machte. In der Wintertransferperiode klopften nun mit Ruhat Tastekin, Turagy Türkes und Fathi Mertaslan drei weitere Akteure an, welche allesamt bereits in Jenbach aktiv waren – alle drei kamen vom SV Stans zurück zu unserem Verein.

Parallel dazu hat sich der Bezirksligist Radfeld neu aufgestellt. Neben Helmut Gössinger sind mit Rico Weisemann und Manfred Prebio mittlerweile zwei weitere Ex-Jenbacher in Radfeld in sportlicher Verantwortung und wollen beim Bezirksligisten das Runder herumreißen. Da mitunter die suboptimale personelle Situation in der Radfelder Reservemannschaft ein Problem in der vergangenen Hinrunde darstellte, wollte man sich dort verstärken und griff dafür auf Kontakte nach Jenbach zurück. Trainer Daniel Deutsch: „Es gab die Anfrage, ob wir nicht den ein oder anderen Spieler aus unserem großen Kader auf Leihbasis an Radfeld abgeben können.“, erklärt der Coach.

In diesem Zuge wechseln Onur Turan, Yunus Emre Hasaltun, Adem Baltaci und Hansjörg Peer leihweise vom SK Jenbach zum SV Radfeld. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: „Die Jungs haben in Radfeld die Möglichkeit zu spielen und somit Praxis zu sammeln. Das wäre bei unserem großen Kader unter Umständen schwierig geworden.“, so Deutsch. „Darüber hinaus hilft es dem SV Radfeld seine Kader aufzufüllen und die Weichen für eine hoffentlich erfolgreiche sportliche Zukunft zu stellen.“

Der SK Jenbach geht natürlich dennoch weiterhin mit einem mehr als gut gefüllten Kader in die Rückrunde – 36 Akteure zählt die Reservemannschaft nach den Winterrochaden. „Wir sind motiviert und freuen uns auf die anstehenden Herausforderungen!“, so der Coach, der auch die Neuzugänge herzlich begrüßt: „Wir bekommen drei Spieler mit Kampfmannschaftserfahrung neu hinzu, das wird uns sicherlich wieder weiterhelfen. Wir wollen im Frühjahr nun den nächsten Schritt machen. Der große Kader freut uns sehr und ist eine Bestätigung für die Arbeit, die beim SK Jenbach geleistet wird. Gleichzeitig bedeutet er für unsere Jungs natürlich auch einen beinharten Konkurrenzkampf – Trainingsbeteiligung, Trainingsleistung und Disziplin werden die maßgebenden Parameter sein, um auch in der Meisterschaft zum Zuge zu kommen.“

Parallel dazu werden auch im Frühjahr wieder mehrere Freundschaftsspiele stattfinden, in welchen primär Spieler mit wenig Meisterschaftsminuten eingesetzt werden. „Wir haben auch einige Quereinsteiger mit dabei. Die regelmäßigen Freundschaftsspiele haben sich bereits im Herbst gut bewährt, so kommen alle zu ausreichend Spielzeit.“, erklärt Daniel Deutsch.

Gheorghe und Vass verlassen Jenbach leihweise

Während mit Youssef Lambaraa ein Eigenbautalent zur Jenbacher Kampfmannschaft zurückkehrt, verlassen mit dem ehemaligen Kapitän Gabriel Gheorghe und Außenverteidiger Tamas Vass zwei langjährige Stützen den SK Jenbach leihweise.

Gabriel Gheorghe

Der ehemalige Kapitän Gabriel Gheorghe fand nach seiner schweren Kreuzbandverletzung von vor rund einem Jahr in diesem Herbst leider keinen wirklichen Anschluss in der Jenbacher Kampfmannschaft und wird nun leihweise in Radfeld Spielpraxis sammeln, um sich an sein altes Leistungslevel heranzuarbeiten. Tamas Vass, der sich in der Vorbereitung auf die Hinrunde leider ebenso verletzt hat, hat seine Prioritäten mit Umzug und Hausbau in den privaten Bereich verlegt und das dem Verein im Herbst auch mitgeteilt. Er möchte nun fußballerisch kürzer treten und wird dies in der kommenden Halbsaison leihweise beim SV Stans in der zweiten Klasse tun.

Tamas Vass

„Wir haben beiden Spielern viel zu verdanken, sie haben in den letzten Jahren tolle Leistungen für den Verein erbracht!“, so Obmann Stefan Paregger. „Leider haben bei beiden Verletzungen zu einer erzwungenen Pause geführt, Tamas hat zudem sein Privatleben nun noch mehr priorisiert, was wir natürlich absolut respektieren. Wir wünschen beiden für die Rückrunde alles Gute!“ Eine Rückkehr nach Jenbach nach Beendigung der Leihe ist bei beiden Akteuren natürlich möglich

Youssef Lambaraa stößt zu Jenbacher Kampfmannschaft

Die Transferperiode ist vorüber und es blieb sehr ruhig in Sachen Wechsel bei der Jenbacher Kampfmannschaft. Und das ganz bewusst. „Nach einigen bekanntermaßen etwas unruhigen Jahren ist es ja unser festes Ziel, Kontinuität und Stabilität im Verein einkehren zu lassen. Das ist uns in Hinblick auf die Kaderzusammenstellung in den letzten drei Jahren auch gut gelungen, es hat sich ein toller, zuverlässiger Stamm an Spielern herausgebildet, der unser vollstes Vertrauen genießt!“, so Obmann Thomas Thallauer. Der Fokus liegt dabei weiter auf lokalen Spielern aus der Region und Jenbacher Eigengewächsen.

Getreu diesem Konzept ist die einzige Personalentscheidung der Kampfmannschaft in diesem Winter auch eine mit Blick in die Zukunft: Mit Youssef Lambaraa kehrt ein junger Eigenbauspieler unseres Vereins aus Buch zurück auf die andere Seite des Inns. „Youssef wurde bei uns in Jenbach ausgebildet, ehe er im Rahmen unserer Kooperation vor zweieinhalb Jahren zu unserem Partnerverein nach Buch wechselte. Nun kehrt mit ihm ein toll ausgebildeter und talentierter junger Spieler zurück, der nun auch in die Kampfmannschaft integriert werden wird.“, so Jenbachs Sportlicher Leiter Cagri Toprak.

Der 16jährige Lambaraa, dessen älterer Bruder Adnanee bereits seit mehreren Jahren fixer Bestandteil des Jenbacher Kampfmannschaftaufgebotes ist, ist offensiv flexibel einsetzbar und lief zuletzt sowohl am Flügel als auch als Zehner auf. Trainer Dr. Rudi Stadler freut sich über den Zuwachs: „Er passt genau in unsere Ausrichtung, ist ein talentierter, junger Eigenbauspieler aus Jenbach, der uns offensiv noch variabler macht und hier nun seine nächsten Entwicklungsschritte machen kann.“ Gefragt nach weiteren Transfers gibt sich der Trainer sehr zufrieden: „Es herrscht Konsens bei uns allen darüber, dass wir kontinuierlich arbeiten wollen und unsere Jungs weiterbringen möchten. Zu viele Transfers wirken da manchmal kontraproduktiv. Viel wichtiger ist, dass die Jungs, die zu uns kommen, gut in den Verein und das Team passen. Wir haben hier sehr tolle und fleißige Spieler, ich bin mit dem aktuellen Kader total glücklich!“

„Wir möchten uns in diesem Zuge auch beim FC Buch und dessen Führungsteam für die gute Zusammenarbeit bedanken. Nicht nur im Nachwuchsbereich läuft die Kooperation absolut fair und fruchtbar ab, wir sind sehr glücklich darüber!“, so Obmann Thallauer abschließend in Richtung unseres Partnervereins.

Neue Ausrüstung für die Jenbacher Reserve

Der Jenbacher Reservekader wuchs in den vergangenen Monaten stark an, viele neue Spieler fanden den Weg (zurück) in die Mannschaft der Trainer Daniel und Christoph Deutsch. Dementsprechend groß war auch der Bedarf an neuem Equipment für die Spieler unserer zweiten Mannschaft, das nun auch eingetroffen ist. Über 200 Stück an Ausrüstung wurden dafür von Fabian Wallner, der die Bestellungen abwickelt und umsetzt, angeschafft und für die Spieler sortiert. Kontaktlos wurden die neuen Outfits nun auch schon den Spielern übergeben, die somit bestens ausgerüstet in die hoffentlich bald beginnende Rückrundenvorbereitung starten können. 

„Normalerweise führen wir mindestens zwei Bestelldurchgänge pro Jahr durch, einmal im Sommer und einmal im Winter“, erläutert der zuständige Fabian Wallner das System. „Manchmal kommen durch Mannschaftssponsorings oder ähnliches auch mehr Aufträge zusammen, da reagieren wir dann natürlich flexibel und führen einen zusätzlichen Bestelldurchgang durch. Da die Ausrüstungslinie dieselbe bleibt und im ganzen Verein einheitlich ist, können so auch bequem alte, kaputte oder zu klein gewordene Stücke erneuert werden.“, so der Equipmentmanager weiter. 

Pandemiegerecht wurde die Bestellung der Reserve nun erstmals komplett online abgewickelt, was reibungslos funktioniert hat. Nach diesem erfolgreichen Testlauf wird nun auch die gesamte Nachwuchsabteilung in den kommenden Tagen digital kontaktiert, um auch hier (Nach-)Bestellungen zu ermöglichen.

Anhand dieser umfangreichen und bequemen Möglichkeit zur Bestellung von Ausrüstung tritt der Jenbacher Verein nach und nach wesentlich einheitlicher auf. „Uns ist es natürlich wichtig, dass alle Spielerinnen und Spieler die Möglichkeit haben, in einem einheitlichen Outfit aufzutreten, schließlich repräsentieren sie damit unseren Verein, den SK Jenbach.“, zeigt sich auch Obmann Stefan Paregger mit der niederschwelligen Bestellmöglichkeit sehr zufrieden. „Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Fabian Wallner und dem administrativen Team im Hintergrund, dass diesen einfachen Bestellvorgang ermöglicht! Ein Danke auch an unseren Ausstatter Sandra`s Sportsline, der unseren Mitgliedern einen sehr fairen Preis ermöglicht und mit dem die Zusammenarbeit wirklich gut funktioniert, sowie an Wiro-Drucke für die zuverlässige und hochwertige Beflockung der Ausrüstung!“ 

Unser Greenkeeper im Dauereinsatz

Aktuell herrscht Winterpause beim SK Jenbach und die meisten Mitglieder erholen sich von der hektischen Herbstsaison. Diese Pause gilt jedoch nicht für unseren Platzwart Daniel. Er hat nach wie vor alle Hände voll zu tun. Die Schneemassen der vergangen Tage mussten so schnell wie möglich aus der Stadionzufahrt entfernt werden.

Daniel mit seiner 12 PS starken Schneefräse

Auch der Fuhrpark möchte im Winter gepflegt werden. So musste sein Aufsitzmäher zur Wartung nach Innsbruck gebracht werden. Wir danken unserem Daniel für seinen Einsatz!

Der Aufsitzmäher vor der Wartung

Unsere Wintertour

Wenn der Ball ruht und das Stadion sich im Winterschlaf befindet, wird auch unserem Fotografen und Schriftführer langweilig. Also ging es raus in unsere Marktgemeinde, um die schönen Winterimpressionen festzuhalten. Aber seht selbst.

Hilfe für die Erdbebenopfer in Kroatien

Was für eine tolle Aktion unserer Reservemannschaft! Nach dem tragischen Erdbeben in Kroatien entschied sich die Jenbacher Reserve spontan zu helfen und sammelte zwei Tage lang Klamotten, Decken, Hygieneartikel etc., welche sich gerade als Teil einer großen Lieferung auf dem Weg in die Krisenregion befinden. Wir sind wahnsinnig stolz auf die Initative unserer Mannschaft und der Spieler und sagen herzlichen Dank an alle, die mitgewirkt haben. Wir sind mehr als Fußball! ⚽❤️

Herbstrückblick Teil 3: Nachwuchs

Im dritten und letzten Teil unseres Rückblickes auf den abgelaufenen Herbst widmen wir uns der Jenbacher Nachwuchsabteilung. Diese umfasst elf Teams, weshalb der Blick zurück auch entsprechend umfangreich ausfällt. Wie ist es unsere Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Monaten ergangen?

Nach dem Wiederbeginn des Trainingsbetriebs Ende Mai durfte man sich beim SK Jenbach bereits das erste Mal freuen: trotz der erzwungenen, mehrmonatigen Fußballpause waren beinahe aller Kinder und Jugendliche wieder mit von der Partie, nur ganz wenigen Abgängen standen gleich mehrere Neuzugänge bzw. Neustarter gegenüber. Nachdem man sich unter penibler Einhaltung des Jenbacher Präventionskonzepts über ein Monat lang mit kontaktlosem Training Vorliebe nehmen musste, startete gegen Ende des Sommers endlich wieder der ersehnte reguläre Spielbetrieb im Nachwuchs.

Und in diesem performten unsere Teams sehr ansprechend. Im Grundlagenbereich bestritten die U7, U8 und U9 mit pro Altersklasse jeweils zwei gemeldeten Mannschaften ihre Turniere. Koordinator Nachwuchs David Astl erläutert dazu: „Wir verfolgen in diesen Altersklassen die Idee, dass grundsätzlich alle Kinder dasselbe, möglichst hohe Pensum an Einsatzzeit bekommen. Dies ist durch die Meldung zweier Teams pro Jahrgang am besten zu realisieren. Erwiesenermaßen lernen die Kinder am Besten im Spiel selbst, zudem sind hohe Einsatzzeiten ausschlaggebend für die Motivation und den Spaßfaktor bei den Jungs und Mädels. Wird dieser Weg, fernab von Leistungsdruck und Ergebniszwang, konsequent umgesetzt, haben die Kids die größte Freude und lernen auch am meisten. Die Erfolge kommen mittelfristig als logische Konsequenz dieses Ansatzes.“ Diese These bestätigte sich auch im vergangenen Herbst, die Ergebnisse, die unsere jüngsten Jenbacher einfuhren, waren äußerst positiv. Dennoch: „Wir schauen ständig, was wir weiter optimieren können und werden an der ein oder anderen Schraube noch drehen!“, so der Jenbacher Nachwuchsverantwortliche. Am Ball zu bleiben gilt es auch in der Gewinnung neuer Kinder für die Nachwuchsteams: „Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, da wird es für uns Fußballvereine auch nicht unbedingt leichter. Unser Ziel ist es, mit einer klaren Ausbildungsidee und einem professionellen, freundlichem Umfeld möglichst viele Kinder und deren Eltern anzusprechen!“ Und dabei spielen durchaus auch weibliche Akteurinnen eine immer größer werdende Rolle: in der bunten Jenbacher U10 Mannschaft sind fünf Mädels am Werke!

Positiv ist auch ein Blick auf die Teams der U13 und U16, in welchen auch die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Buch am engsten ist und durchaus Früchte trägt. Die U13 errang in einer bärenstarken Gruppe mit den in diesem Jahrgang tirolweit führenden SV Kolsass und Wattens sechs Zähler, gewann zwei Mal gegen die Union aus Innsbruck. Und auch gegen Kaliber wie Wattens hielt man gut mit, verlor auswärts erst durch ein unglückliches Gegentor in der siebten (…) Minute der doch für ein Nachwuchsspiel etwas großzügigen Nachspielzeit. Doch auch wenn die Ergebnisse in diesen Altersklasse bereits ersichtlich sind, der Fokus liegt auch hier ganz klar auf einer guten Ausbildung der Spieler. „Immer wieder kommen gerade in dieser Mannschaft neue Akteure hinzu, mit Emre Celik durften wir uns auch über einen Rückkehrer aus Wattens freuen. In guter Zusammenarbeit mit unseren Partnern auch Buch versuchen wir hier alle Kinder auf ihrem Leistungslevel abzuholen und individuell weiterzuentwickeln. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen immer mehr wider“, zeigt sich David Astl auch hier zufrieden.

Absolut gut in Schuss ist auch das älteste Nachwuchsteam, die SPG U16. Die Zusammenarbeit mit Buch vertieft sich auch hier immer mehr, gemeinsam stellt man einen schlagkräftigen Kader, welcher zunehmend für positive Ergebnisse sorgt. Nachdem Lukas Pfurtscheller gemeinsam mit dem langjährigen Assistenten dieser Mannschaft, Markus Haag, zu Saisonbeginn das älteste Nachwuchsteam der SPG übernommen hat, konnte man sich im Verlaufe des Herbstes sichtlich entwickeln und erspielte in einer starken Gruppe beachtliche zehn Punkte – allein sieben davon in den letzten drei Partien. Es zeigt sich auch hier, dass die Entwicklung fraglos in die richtige Richtung geht. Durch den großen Einsatz und die sich stetig steigernden Leistungen ergeben sich in dieser Mannschaft neue Perspektiven: „Wir haben natürlich vor, den ein oder anderen Jenbacher Spieler dieser Mannschaft schrittweise in die Kampfmannschaft zu integrieren. In enger Absprache mit den sportlich-Verantwortlichen im Herrenbereich ist es gut vorstellbar, bereits im Winter/Frühjahr, dem ein oder anderen Spieler, der sich besonders hervortut, die Möglichkeit zu geben, in die Kampfmannschaftstrainings hineinzuschnubbern. Das soll natürlich der Ausgangspunkt für den mittelfristigen Sprung dieser Eigenbauspieler in den Jenbacher Herrenbereich sein.“, erläutert Koordinator Astl die weitere Vorgehensweise.

Leider nicht nach Plan lief es hingegen für die U14. Die Mannschaft, welche vom Trainerteam David und Wolfgang Astl betreut wurde, blieb im Herbst deutlich unter den Erwartungen und im Endeffekt gar punktlos. „Wir haben hier selbst viel gerätselt, woran es liegt. Fraglos sind unsere Spieler deutlich besser, als es sich in den Ergebnissen widerspiegelt. Wir haben im Herbst bei toller Trainingsbeteiligung intensiv gearbeitet und tatsächlich gelang uns in den Einheiten auch merkbar ein Fortschritt. Nur auf das Spiel übertragen konnten wir es viel zu selten.“, so die Trainer, welche die Mannschaft bereits einige Jahre lang begleitet haben. „Wir haben uns aufgrund der Gesamtsituation entschieden, hier anhand eines Trainerwechsels zu versuchen, neue Reize zu setzen“, so David Astl, der fortan also nicht mehr Trainer dieser Mannschaft ist. Man erhofft sich nun eine andere Ansprache, neuen Input und schlussendlich auch das Überschwappen guter Trainingsleistungen auf die Spiele. „In dieser Mannschaft sind einige Jungs, die wirklich unmittelbar vor dem nächsten Schritt ihrer Entwicklung stehen, wir hoffen, ihnen nun mit dem neuen Trainer den entsprechenden sprichwörtlichen „Schubser“ mitgeben zu können, der sie diesen Schritt gehen lässt“, so die scheidenden Trainer. Dieser neue Coach ist in Jenbach derweil kein unbekannter, Özkan Yayar übernimmt nun die U14 Mannschaft des Jenbacher Vereins. In den letzten Wochen der Herbstsaison war er bereits regelmäßig bei den Trainings mit dabei und machte sich auch in mehreren Spielen ein Bild von seiner neuen Mannschaft. „Uns war ein geordneter und geplanter Übergang wichtig, den haben wir in den letzten Wochen der Hinrunde gut abgewickelt“, so die Ex-Trainer der U14. Mit neuem Coach und neuem Elan will man nun also im Frühjahr auch in der Altersklasse U14 wieder angreifen.

Fernab von Ergebnissen ist derweil der Jenbacher Fußballkindergarten unterwegs. Spielerisch werden hier erste Grundlagen der allgemeinen Bewegungslehre gelegt. Und natürlich wird auch altersgerecht das runde Leder erstmals ins Spiel gebracht. Coronabedingt fiel die große Werbeaktion in den Jenbacher Kindergärten in diesem Jahr leider aus – dennoch darf sich unser jüngstes Team über mehr als ein Dutzend Einsteigerinnen und Einsteiger freuen. Weiterer Zuwachs ist natürlich jederzeit sehr gerne gesehen – wir freuen uns über jedes Kind, Vorkönnen oder Ausrüstung ist zum unverbindlichen Schnuppern natürlich nicht nötig!

Abgesehen von den mannschaftsspezifischen Bilanzen lässt sich auch im individuellen Entwicklungsbereich ein weiterer Schritt nach vorne feststellen. Mit David Plant schaffte erstmals seit mehreren Jahren wieder ein Jenbacher Eigenbauspieler den Sprung in die Tiroler Talenteschiene und ist nun beim LAZ in Wörgl aktiv. Nach Jahren ohne Jenbacher Spieler in den Verbandsauswahlen legt unser Verein nun bewusst wieder den Fokus darauf, Akteure in Absprache mit ihren Eltern und den jeweiligen Trainern zu den Sichtungen zu schicken. „Wir wollen uns sportlich attraktiv positionieren, in unserem Nachwuchskonzept ist auch ganz klar die individuelle Entwicklung und Förderung der Spieler als ein wichtiger Aspekt angeführt. Wenn hier nun die Möglichkeit besteht, dass Spieler aus Jenbach den Sprung in diese Talenteschiene schaffen, so unterstützen wir das explizit. Es gibt immer wieder Vereine, welche es nicht gerne sehen, wenn ihre Spieler in der Auswahl oder den Vorstufen der Auswahl aktiv sind. Wir hingegen positionieren uns hier ganz bewusst anders und sagen: es ist eine tolle Chance für unsere Jungs und Mädels, sich sportlich weiterzuentwickeln, die wir absolut gutheißen und unterstützen! Sie werden individuell gefördert, was sich auch positiv auf unsere Teams und deren Leistungsstärke auswirkt. Wir möchten hier ein attraktiver Partnerverein für die Tiroler Auswahlen und alle Kinder, welche in diesen spielen wollen, sein.“, erklärt Astl den Zugang des SKJ zur Talenteschiene. Ein erster Schritt in diesem Bereich ist nun getan, es wird weiterhin konsequente und qualitative Arbeit benötigen, um in den nächsten Jahren regelmäßig Jenbacher Akteure in die Talenteschiene zu entsenden.

Apropos Qualität. Diese steht in der Jenbacher Nachwuchsarbeit ganz oben in der Prioritätenliste. Qualitative Ausbildung, Betreuung und ein strukturiertes, altersgerechtes und förderndes Training sind einige der wichtigsten Punkte überhaupt. Dafür benötigt es Trainer, welche am Zahn der Zeit agieren und sich ständig fort- und ausbilden. Mit Dr. Rudolf Stadler, der seit Sommer Trainer der Jenbacher Kampfmannschaft und seit Jahren auch in der Trainerausbildung des TFV tätig ist, werden nicht nur interne Schulungen abgehalten, auch in den offiziellen Ausbildungen des Verbandes sind die Jenbacher Nachwuchstrainer regelmäßige Gäste und beschließen diese mit durch die Bank tollen Ergebnissen. Allein in diesem Jahr dürfen wir Özkan Yayar, Rene Steinberger, Sandro Brand und Lukas Pfurtscheller zum Erwerb des Kindertrainerdiploms gratulieren und unserem Koordinator Nachwuchs und dem scheidenden U14-Co-Trainer Wolfgang Astl zum mit ausgezeichnetem Erfolg erworbenen UEFA-B-Diplom, das gar zu einer Tätigkeit in der Tirol-Liga berechtigen würde. Mit Alen Hrnjica und Rene Kirchmair haben zudem die beiden neusten Nachwuchstrainer des SKJ mit dem Kinderbetreuer die erste Stufe der Trainerausbildung erfolgreich abgeschlossen. Özkan Yayar und Lukas Pfurtscheller sind darüber hinaus gerade in der Ausbildung zum Jugendtrainerdiplom, Jonas Dauber in jener zum Kindertrainerdiplom.

Wenngleich 2020 ein extrem forderndes Jahr war, die positive Entwicklung im Nachwuchsbereich konnte auch Corona nicht stoppen. Für das Frühjahr jedenfalls ist man top-motiviert und vorbereitet. „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und unsere Arbeit weiterhin entwickeln und optimieren. An dieser Stelle sei dem extrem engagierten Trainerteam ein riesengroßes Dankeschön ausgesprochen. Ein Konzept und eine Idee funktionieren nur, wenn es Menschen gibt, die dieses auch leben und sich dafür engagieren. Die Nachwuchsarbeit steht und fällt mit den Trainern. Für ihren unglaublichen Einsatz, auch unter nie dagewesenen Rahmenbedingungen, möchte ich mich im Namen des gesamten Vereins aufs Herzlichste bedanke!“, so Koordinator Nachwuchs David Astl abschließend.